Basalt - Das Gestein des Jahres 2009

Der Vogelsberg in Hessen, der Druidenstein im Westerwald und der Scheibenberg im Erzgebirge haben eines gemeinsam: Sie alle bestehen aus einem "Baumaterial", das der Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) und die Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG) zum Gestein des Jahres 2009 gekürt haben – Basalt. Er tritt damit die Nachfolge des Sandsteins und des Granits an.
"Eigentlich jeder in Deutschland müsste bereits Basalte gesehen haben", sagt Werner Pälchen vom BDG. "Jedenfalls, wenn er nicht gerade in der Norddeutschen Tiefebene wohnt und mit offenen Augen einige Schritte vor die Haustür gegangen oder auch ein paar Kilometer mit dem Auto gefahren ist."
Denn die jüngsten vulkanischen Gesteine Mitteleuropas bilden nicht nur die Grundlage von großen, zusammenhängenden Landschaften wie Eifel oder Rhön, sondern sind auch in Form kleinerer, isolierter Vorkommen vielerorts zu finden. Dazu gehören beispielsweise markante Bergkuppen oder Reste von Lavadecken.
BASALT 2013 - Tagung zum Gestein des Jahres 2009 vom 23.-28. April 2013 in Görlitz
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